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Aktuelle Fotos von AFP
Ausparken mit Schneeschaufel
02/10 | 18:25 GMT

©AFP / Daniel Mihailescu
So schnell wird das nix mit wegfahren: Mit einer Schaufel legt ein Mann im rumänischen Dorf Varasti sein Auto von den Schneemassen frei. Dutzende Menschen sind der Kälte in Rumänien schon zum Opfer gefallen.
Umfang
Täglich 2500 bis 3000 neue Bilder 8 Millionen archivierte Fotos
Sprachen
Alle Bildtexte sind auf Englisch
AFP-Qualität setzt Maßstäbe
Gestützt auf das weltweit dichteste Korrespondentennetz bietet der AFP-Fotodienst hochwertiges Bildmaterial von allen wichtigen Ereignissen und beleuchtet das Tagesgeschehen oft aus einem besondern Blickwinkel. Viele AFP-Fotos sind preisgekrönt.
Die Bilddatenbank ImageForum
Die globale Gesamtproduktion ist in der AFP-Bilddatenbank ImageForum ebenso abrufbar wie die umfangreichen Archivbestände von AFP sowie Fotos von 18 Partneragenturen wie Getty Images, Roger Viollet u.v.a.m. Mit ImageForum, das auch eine deutsche Nutzeroberfläche hat, haben Sie Zugang zum gesamten Angebot von AFP-Foto und AFP Infografik.
Ein eigens zugeschnittener Bilderdienst
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Anonymous legt offenbar CIA-Website lahm
02/10 | 21:44 GMT

©AFP / Saul Loeb
Die Hackergruppe Anonymous hat nach eigenen Angaben die Internetseite des US-Geheimdienstes CIA lahmgelegt. Versuche, die Internetseite www.cia.gov aufzurufen, schlugen fehl. (Archivfoto)

©AFP / Saul Loeb
CIA-Website offenbar von Hackern lahm gelegt
Washington (AFP) - Die Hackergruppe Anonymous hat nach eigenen Angaben die Internetseite des US-Geheimdienstes CIA lahmgelegt. "CIA Tango down", hieß es am Freitag in einer über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Botschaft eines Mitglieds der Gruppe. "Tango down" ist ein von US-Spezialkräften genutzter Ausdruck, wenn ein Feind ausgeschaltet wurde. Versuche, die Internetseite www.cia.gov aufzurufen, schlugen fehl. Ein CIA-Sprecher konnte zunächst keine Angaben zu dem Vorfall machen.
Im Januar hatten Hacker von Anonymous kurzzeitig die Internetseiten des US-Justizministeriums und der Bundespolizei FBI lahmgelegt. Sie protestierten damit gegen die Schließung des Online-Speicherdiensts Megaupload durch die US-Behörden.
Anonymous ist eine lose verbundene Gruppe von Hackern, die sich in den vergangenen Jahren zu einer Reihe von Cyberattacken bekannt haben. Nach eigener Darstellung wollen sie damit für Freiheit im Internet eintreten.

WELTGESCHEHEN
Anonymous legt offenbar CIA-Website ...Berlin unterzeichnet Urheberrecht-Abkommen vorerst nicht
02/10 | 19:16 GMT

©AFP / Michal Cizek
Deutschland wird das umstrittene internationale Urheberrecht-Abkommen ACTA vorerst nicht unterzeichnen. Teile der Wirtschaft und Internetaktivisten kritisieren den Vertrag und haben für Samstag zu Protesten aufgerufen.

©AFP / Michal Cizek
ACTA-Gegner in Prag
Berlin (AFP) - Deutschland wird das umstrittene internationale Urheberrecht-Abkommen ACTA vorerst nicht unterzeichnen. Das zuständige Bundesjustizministerium habe Bedenken angemeldet, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Teile der Wirtschaft und Internetaktivisten kritisieren den Vertrag und haben für Samstag zu Protesten aufgerufen. Kritiker warnen, dass Verbrauchern auf Grundlage des Abkommens der Zugang zum Internet gekappt oder Webseiten zensiert werden könnten. Sie befürchten durch das Abkommen einen massiven Eingriff in die Privatsphäre. Möglich seien etwa "anlasslose Durchsuchungen von Laptops und MP3-Spielern bei Privatreisenden".
Der Außenamt-Sprecher sagte, eine endgültige Entscheidung über die Unterzeichnung sei noch nicht getroffen. Nun solle zunächst "eventueller Diskussionsbedarf ausgeräumt" werden. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte, die FDP habe ein "klares Signal" gegeben, dass die Partei sich von ACTA distanziere. Es sei Position von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), dass das Europaparlament über den Vertrag entscheiden solle.
ACTA steht für Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen. Es soll den Schutz geistigen Eigentums verbessern. Einerseits geht es also um klassische Fälle wie den Container mit gefälschten Adidas-Turnschuhen aus Fernost. Viele Regelungen betreffen aber auch digitale Medien und das Internet.
Die EU-Kommission hatte den Vertrag mit den anderen Ländern wie USA und Japan ausgehandelt. Damit es in Kraft tritt, müssen alle 27 Mitgliedstaaten es ratifizieren. Auch Lettland aber legte den Ratifizierungsprozess zunächst auf Eis. Polen hatte diesen Schritt bereits zuvor unternommen.
Auch Teile der Wirtschaft kritisieren ACTA. Das Abkommen gefährde "den verlässlichen nationalen und internationalen Rechtsrahmen der Internetwirtschaft, der Voraussetzung für Innovation und die weltweite digitale Entwicklung ist", erklärte Eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft. Trete ACTA in Kraft, sei die schnell expandierende Internetwirtschaft als Wachstumsmotor "in Gefahr".
Die SPD begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung, "weil die vielen offenen Fragen zu den rechtlichen Auswirkungen des Abkommens bis heute nicht ausreichend beantwortet und weil zahlreiche Unterlagen aus den Verhandlungen bis heute nicht veröffentlicht worden sind", erklärten der rechtspolitische und der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestag-Fraktion, Burkhard Lischka und Lars Klingbeil. Grünen-Chefin Claudia Roth forderte: "Das Europaparlament muss die Ratifizierung verhindern und ACTA ungültig zu Fall bringen."
Auch die FDP-Fraktion im Bundestag kritisierte die "intransparente Verhandlungsweise" bei ACTA. Sie betonte jedoch, es ergäben sich aus dem Abkommen "keinerlei Umsetzungszwänge" für den deutschen Gesetzgeber. Der Chef des Arbeitskreises Netzpolitik der CDU, Michael Kretschmer, forderte "eine breite Debatte über den vorgeschlagenen Vertrag".
Am Samstag sollen europaweite Proteste gegen ACTA stattfinden, zu denen vor allem Internetaktivisten aufgerufen haben. Besonders stark ist die Bewegung in Polen. Aber auch in Deutschland wollen Menschen in mehreren Dutzend deutschen Städten auf die Straßen gehen.

WIRTSCHAFT
Berlin unterzeichnet Urheberrecht-Abkommen vorerst ...Berlin unterzeichnet Urheberrecht-Abkommen vorerst nicht
02/10 | 19:16 GMT

©AFP / Michal Cizek
Deutschland wird das umstrittene internationale Urheberrecht-Abkommen ACTA vorerst nicht unterzeichnen. Teile der Wirtschaft und Internetaktivisten kritisieren den Vertrag und haben für Samstag zu Protesten aufgerufen.

©AFP / Michal Cizek
ACTA-Gegner in Prag
Berlin (AFP) - Deutschland wird das umstrittene internationale Urheberrecht-Abkommen ACTA vorerst nicht unterzeichnen. Das zuständige Bundesjustizministerium habe Bedenken angemeldet, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Teile der Wirtschaft und Internetaktivisten kritisieren den Vertrag und haben für Samstag zu Protesten aufgerufen. Kritiker warnen, dass Verbrauchern auf Grundlage des Abkommens der Zugang zum Internet gekappt oder Webseiten zensiert werden könnten. Sie befürchten durch das Abkommen einen massiven Eingriff in die Privatsphäre. Möglich seien etwa "anlasslose Durchsuchungen von Laptops und MP3-Spielern bei Privatreisenden".
Der Außenamt-Sprecher sagte, eine endgültige Entscheidung über die Unterzeichnung sei noch nicht getroffen. Nun solle zunächst "eventueller Diskussionsbedarf ausgeräumt" werden. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte, die FDP habe ein "klares Signal" gegeben, dass die Partei sich von ACTA distanziere. Es sei Position von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), dass das Europaparlament über den Vertrag entscheiden solle.
ACTA steht für Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen. Es soll den Schutz geistigen Eigentums verbessern. Einerseits geht es also um klassische Fälle wie den Container mit gefälschten Adidas-Turnschuhen aus Fernost. Viele Regelungen betreffen aber auch digitale Medien und das Internet.
Die EU-Kommission hatte den Vertrag mit den anderen Ländern wie USA und Japan ausgehandelt. Damit es in Kraft tritt, müssen alle 27 Mitgliedstaaten es ratifizieren. Auch Lettland aber legte den Ratifizierungsprozess zunächst auf Eis. Polen hatte diesen Schritt bereits zuvor unternommen.
Auch Teile der Wirtschaft kritisieren ACTA. Das Abkommen gefährde "den verlässlichen nationalen und internationalen Rechtsrahmen der Internetwirtschaft, der Voraussetzung für Innovation und die weltweite digitale Entwicklung ist", erklärte Eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft. Trete ACTA in Kraft, sei die schnell expandierende Internetwirtschaft als Wachstumsmotor "in Gefahr".
Die SPD begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung, "weil die vielen offenen Fragen zu den rechtlichen Auswirkungen des Abkommens bis heute nicht ausreichend beantwortet und weil zahlreiche Unterlagen aus den Verhandlungen bis heute nicht veröffentlicht worden sind", erklärten der rechtspolitische und der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestag-Fraktion, Burkhard Lischka und Lars Klingbeil. Grünen-Chefin Claudia Roth forderte: "Das Europaparlament muss die Ratifizierung verhindern und ACTA ungültig zu Fall bringen."
Auch die FDP-Fraktion im Bundestag kritisierte die "intransparente Verhandlungsweise" bei ACTA. Sie betonte jedoch, es ergäben sich aus dem Abkommen "keinerlei Umsetzungszwänge" für den deutschen Gesetzgeber. Der Chef des Arbeitskreises Netzpolitik der CDU, Michael Kretschmer, forderte "eine breite Debatte über den vorgeschlagenen Vertrag".
Am Samstag sollen europaweite Proteste gegen ACTA stattfinden, zu denen vor allem Internetaktivisten aufgerufen haben. Besonders stark ist die Bewegung in Polen. Aber auch in Deutschland wollen Menschen in mehreren Dutzend deutschen Städten auf die Straßen gehen.




